Sprengarbeiten Steinschlagschutzprojekt Unterhimmel

Häufig gestellte Fragen


Warum wird gesprengt?

Im Stadtteil Unterhimmel müssen im Rahmen eines Steinschlagschutzprojektes zwei überhängende Felsnasen abgetragen werden. Damit sollen mögliche Steinschläge in der Zukunft verhindert werden. Die Felsnasen werden mittels mehrerer kleinerer Sprengungen nach und nach kontrolliert und vorsichtig abgetragen. Die Sprengungen sind damit ein wichtiger Beitrag zur Hangsicherung.

Wie oft wird gesprengt?

Zwischen August und Oktober 2026 wird gesprengt. Die erste Sprengung fand am 11. August 2026 um 15 Uhr statt, die weiteren Sprengungen voraussichtlich ab KW 36.

Um die Lärmbelästigung gering zu halten, wird ausschließlich wochentags an Nachmittagen gesprengt. Es wird weder in den Nachtstunden noch am Wochenende gesprengt.

Wie erfahre ich, wann die nächste Sprengung stattfindet?

Die erste Sprengung fand am 11. August 2026 um 15 Uhr statt, die weiteren Sprengungen voraussichtlich ab KW 36. Die aktuellen Termine finden Sie immer auf dieser Seite.

Nächste Sprengung:

Voraussichtlich KW 36


Die Termine werden auch an den Sprengtafeln an den Wegen und Straßen, welche den Gefahrenbereich kreuzen, bekanntgegeben.

Wie wird der Sprengbereich während der Sprengung gesichert?

Während der „eigentlichen“ Sprengung muss der behördlich definierte Gefahrenbereich abgesperrt werden. Dieser Gefahrenbereich wird durch Sprengposten gesichert, sodass sich während der Sprengarbeiten keine Personen innerhalb des Gefahrenbereichs aufhalten oder diesen betreten. Die Sprengposten sind per Funkverbindung untereinander und mit dem Sprengbefugten verbunden.

Die Sprengarbeiten werden mit Warntafeln und Sprengsignalen angezeigt. Die Dauer der Sperre je Sprengung beträgt in der Regel ca. 45 Minuten.

Um Lärm und Steinauswurf bei den Sprengungen größtmöglich zu reduzieren, wird der Sprengbereich großräumig mit speziellen Sprengschutzmatten abgedeckt.

Wie weiß ich, ob sich mein Haus im behördlich definierten Gefahrenbereich befindet?

Der behördlich definierte Gefahrenbereich wurde vom Magistrat Steyr aufgrund der Expertise eines Sprengsachverständigen festgelegt.

Alle Bewohner:innen in diesem Bereich wurden über das Verhalten während der Sprengung informiert.

Eine Landkarte mit einer Landkarte

Steinschlagschutz Unterhimmel Gefahrenbereich

Welche Sprengsignale gibt es?

Bei jeder Sprengung werden Sprengsignale gegeben, deren Bedeutung auf den Warntafeln erklärt wird:

Erstes Sprengsignal: Ein langer Ton, 30 Minuten vor der Sprengung. Gefahrenbereich verlassen.

Zweites Sprengsignal: Zwei kurze Töne. Es wird gezündet und gesprengt.

Drittes Sprengsignal: Drei kurze Töne. Die Sprengung ist beendet.

Diese Sprengsignale müssen in der oben angeführten Reihenfolge abgegeben werden.

Ein gelbes Schild mit schwarzem Text

Wie soll ich mich während einer Sprengung verhalten?

Während der Sprengzeiten darf sich niemand im behördlich festgelegten Gefahrenbereich aufhalten, auch nicht innerhalb von Gebäuden. Der Gefahrenbereich ist bei jeder Sprengung zu verlassen und darf erst nach dem dritten Sprengsignal (drei kurze Töne) wieder betreten werden.

In Gebäuden, die an den Gefahrenbereich grenzen, sollte man sich aufgrund von Steinfluggefahr nicht in der Nähe der Fenster aufhalten. Wir appellieren deshalb an die Anrainer:innen, keine Fotos oder Handyvideos von den Sprengungen zu machen.

Was soll ich tun, wenn Sprengschäden (Riss, Beschädigung) in meinem Gebäude festgestellt werden?

Bitte informieren Sie in diesem Fall den Projektauftraggeber, die Wildbach- und Lawinenverbauung, Gebietsbauleitung Oberösterreich Ost unter 07582/620 37 oder kirchdorf@die-wildbach.at. Gerne können Sie sich auch an die Mitarbeiter:innen des Stadtservices unter 07252/575 wenden, diese werden den Kontakt mit der verantwortlichen Firma herstellen

Bei uns wackelt es ordentlich. Wie werden die Erschütterungen kontrolliert?

Für die gesamte Dauer der Sprengarbeiten werden kontinuierlich Erschütterungsmessungen vor Ort durchgeführt. Dadurch werden die Auswirkungen der Sprengungen an Gebäuden und Bauwerken in Echtzeit festgestellt und dokumentiert.

Zu Beginn werden Testsprengungen durchgeführt, um die Erschütterungen, die durch die Sprengung hervorgerufen werden, festzustellen. Auf Basis dieser Ergebnisse wird das Sprengschema gegebenenfalls angepasst, sodass die Auswirkungen der Sprengungen mit ausreichender Sicherheit unter den zulässigen Grenzwerten liegen.