Von Ladeinfrastruktur bis E-Mobilitäts-Realitätscheck - welche Lösungen haben sich im Alltag bewährt und welche Themen beschäftigen Unternehmen, Gemeinden und Nutzer:innen aktuell? Der Mobilitätssalon am 16. Juni bei den Stadtbetrieben Steyr verbindet Praxisbeispiele, Fachwissen und persönliche Gespräche zu einem gemeinsamen Blick auf die Mobilität von morgen.
Elektromobilität ist längst kein Zukunftsthema mehr. Sie ist Teil unseres Alltags geworden – auf den Straßen, in Unternehmen und zunehmend auch in der kommunalen Infrastruktur. Gleichzeitig bleiben viele Fragen offen: Wie entwickelt sich die Ladeinfrastruktur? Welche Erfahrungen machen Betriebe in der Praxis? Und welche Technologien werden die nächsten Jahre prägen? Diesen und weiteren Themen widmet sich der diesjährige Mobilitätssalon, zu dem das Mobilitätslabor 2.0 der FH OÖ Campus Steyr, die Stadt Steyr, die Stadtbetriebe Steyr, der ÖAMTC Oberösterreich und das Netzwerk Zukunftsregion Steyr am Dienstag, 16. Juni 2026 ab 17:00 Uhr sehr herzlich einladen.
Den Auftakt bildet eine Führung durch die neue Ladeinfrastruktur der Stadtbetriebe Steyr. Das Unternehmen vereint zahlreiche kommunale Dienstleistungen und verfolgt zugleich konsequent den Ausbau innovativer Lösungen in den Bereichen Elektromobilität, Energieversorgung, Effizienz und Nachhaltigkeit. Geschäftsführer Markus Rechling-Greimel gibt dabei Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zeigt, welche Rolle Ladeinfrastruktur für die kommunale Mobilität spielt.
Anschließend ermöglicht Georg Kasper vom ÖAMTC Oberösterreich den Teilnehmer:innen der Veranstaltung einen Realitätscheck zum Thema E-Mobilität – im Fokus seines Vortrags stehen aktuelle Entwicklungen bei Neuzulassungen, Fahrzeugbestand, Pannenstatistiken unterschiedlicher Antriebsformen und Erfahrungen beim Laden im Alltag. Darüber hinaus wirft Kasper einen Blick auf das bi-direktionale Laden und dessen Potenzial für die Zukunft.
Wie Elektromobilität im betrieblichen Umfeld erfolgreich umgesetzt werden kann, zeigt Lukas Adali von Schachinger Logistik. Das Unternehmen setzt auf eine eigene Ladeinfrastruktur, Batteriespeicher und Photovoltaik und erreicht damit einen hohen Grad an Energieautarkie – ein Beispiel dafür, wie technische Innovation und wirtschaftliche Praxis zusammenfinden können.
Auch das Mobilitätslabor 2.0 der FH OÖ Campus Steyr und das Netzwerk Zukunftsregion Steyr berichten über aktuelle Projekte und Entwicklungen in der Region. Genauer gesagt geht es dabei um die Frage, wie neue Mobilitätslösungen entstehen, erprobt und in den Alltag übertragen werden können – für Unternehmen ebenso wie für Gemeinden und Bürger:innen.
Der Mobilitätssalon versteht sich dabei nicht nur als Informationsveranstaltung. Er schafft Raum für Begegnungen zwischen Menschen, die Mobilität gestalten, nutzen oder einfach neugierig auf neue Entwicklungen sind.
Beim anschließenden Ausklang können alle Gäste mit den Vortragenden ins Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen und neue Kontakte knüpfen.
Die Teilnahme ist für Partner:innen des Netzwerks Zukunftsregion Steyr kostenlos. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen und können bis zu drei Veranstaltungen pro Jahr kostenfrei besuchen. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich und unter www.zukunftsregion-steyr.at oder per E-Mail an zukunftsregion@tic-steyr.at möglich.
Weitere Informationen zum Netzwerk Zukunftsregion Steyr und zu den Möglichkeiten einer Partnerschaft finden sich unter www.zukunftsregion-steyr.at.