Das Haus ist ein doppelgiebeliger Renaissancebau mit reichem Sgraffitoschmuck an der Fassade. Volkskundliche Sammlungen, Nagelschmiede, Steinparz’sche Vogelsammlung und Waffen aus der Produktion des Industriellen Josef Werndl erinnern an die einstige Hochblüte der Eisenstadt.
Als eines der Hauptausstellungsstücke des Museums wurde der 1957 aufgestellte Sensenhammer in seiner technischen Einrichtung genau auf den Stand der Zeit Maria Theresias abgestimmt. Dazu wurden Originalstücke verwendet, die durchwegs mehr als ein Jahrhundert alt und schon längst außer Gebrauch gekommen sind.
Eine herausragende Sehenswürdigkeit ist die Anton Petermandl’sche Messersammlung, aus deren Bestand rund 500 der schönsten Stücke aus Europa, Asien, Afrika und Amerika dem Besucher zugänglich gemacht werden.
Besonderes Ausstellungsstück ist eine Jesu-Krippe aus Betlehem, die zu den größten in Betlehem geschnitzten Darstellungen aus Olivenholz zählt.
Im Erdgeschoß sind die Lamberg’schen Krippenfiguren ausgestellt. Die Puppen des Grafen Lamberg sind zwischen der Barock- und Biedermeirzeit entstanden. Im zweiten Obergeschoss des Museums finden laufend Sonderschauen statt.